Sonntag, 1. März 2009

28.2. 18:50 - Zurück in Wien

Eine wunderschöne, erlebnisreiche Reise geht zu Ende: Außer einer "gezückten Kamera" in Santiago (ein erster Beitrag zur Umverteilung), einem Fehltritt meinerseits (auf dem Flughafen in Santiago de Chile bin ich haarscharf an einem Krankenhausaufenthalt vorbeigeschrammt), einer verlorenen Sonnenbrille (von Resi) am Ende der Welt (Ushuaia) und einem 2. Beitrag zur Umverteilung - einer "gezückten" Geldbörse von Hans, lief alles wie am Schnürchen!

Nach der Ankunft in Schwechat:



..........kurzum, wir sind auf den Geschmack gekommen ..... der nächste Blog folgt garantiert!

26.2. Mit dem Boot zu den Gletschern: Upsala und Spegazzini

Am Tag der Abreise aus Patagonien steht noch ein Highlight auf dem Programm: Nach leckerem und ausgiebigen Lammbraten am Vorabend werden wir schon um 7:45 aus dem schönen Hotel Los Alamos, in dem uns leider nur eine Nacht gegönnt war, abgeholt. Es geht zum Bootshafen Punta Pandera am Lago Argentino; um 9h ist Abfahrt in den Brazo Norte zum Upsala Gletscher - er besteht aus 2 Gletscherloben von jeweils 4km Breite, 60km Länge und insgesamt 870km2 Oberfläche; seine Fließgeschwindigkeit an der Stirn wurde 1990 mit 3,6m/Tag gemessen. Schon bald kommen uns die ersten Eisberge entgegen, noch vor einer Woche hätten sie den Weg zum Gletscher versperrt



Auf der Peninsula Magellanes machen wir mittags eine kurze Wanderung mit Picnic in der Bahia Onelli.

Durch ein Dickicht von Eisbergen kommen wir schließlich direkt an den Glaciar Upsala heran...die Höhe der Frontlinie erreicht in der Mitte 60m

Am Glaciar Spegazzini versperrt an der Seite ein riesiger Eisblock den Blick - auch er wird in den nächsten Wochen den Weg hinaus auf den Lago Argentino finden und in 4-6 Monaten abschmelzen

Eisberge wie Kunstwerke...

Der Glaciar Spegazzini hat mit bis 130m Höhe die höchste Frontlinie

Um 16:30 sind wir in Punta Pandera zurück; schnell zum Hotel um's Gepäck und auf geht's zum Flughafen, um 19:30 Abflug nach Buenos Aires, noch eine Nacht vor der Abreise nach Europa, den 11 1/2 h Flug nach Madrid und unmittelbar anschließend nach 2 1/2 h nach Wien

Mittwoch, 25. Februar 2009

El Calafate - Glaciar Perito Moreno im Los Glaciares National Park

Mittwoch 25.2. ein Highlight der Reise steht am Programm. Um 10h werden wir in El Chaltén abgeholt, dann geht's nach rund 250km und einem kurzen Lunch-Stopp in El Calafate weitere 50km direkt in den Los Glaciares National Park: Am Eingang einen Blick auf den 100km langen Lago Argentino
und nach weiteren 30km im Park auf den Corre Moreno unmittelbar am Gletscher
der erste Blick auf den 30km langen und einzigen Gletscher der Welt, der stabil ist und nicht zurückgeht, am Tag bewegt er sich 1,5-2m in den Lago Argentino

das Bild wurde vor 8h gemacht. Wir waren tatsächlich hier


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hier in der Mitte ist er am höchsten rund 60m

weiter innen rund 100m, wo das Eisfeld glatt ist befindet sich die Grenze zum Zerrgebiet, oberhalb wächst der Gletscher noch, unterhalb schmilzt mehr ab als dazukommt, die Entfernung von der Wassergrenze, wo der Gletscher kalbt, bis zu den ersten sichtbaren Felsen beträgt 15km.
Wir erleben 2 "Kalbungen", dies war die 2. an der Nordseite des Gletschers. Auch diese kleine Kalbung war mit erheblichem Donner verbunden

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Zur Laguna Torre - entlang des Rio Fitz Roy

Am Dienstag den 24.2. folgt bei deutlich milderem und weniger windigem Wetter, die kaum weniger anstrengende Tour zur Laguna Torre, mit dem 3.100m hohen Cerro Torre stets im Blick



Das Ziel ist erreicht, Eisschollen in der Lagune, in die der Gletscher kalbt

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Der Rio Fitz Roy am Rückweg unmittelbar vor El Chaltén
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Dienstag, 24. Februar 2009

El Chaltén - Am Weg zum Rio Blanco am Fuße des Fitz Roy

Die letzte Woche beginnt am Montag den 23.2., gleich mit einer achtstündigen Bergtour zum Rio Blanco am Fuße des Fitz Roy, dem höchsten Berg im Gletschermassiv Patagoniens.
Ein Blick zurück auf den Rio de Las Vueltas unmittelbar nach dem Aufstieg in El Chaltén Nord

Hier schon ein Blick auf den Glacier Grande, wir kommen bis auf ca 1/2 Stunde wandern an ihn heran
Der Fitz Roy 3.405m hoch

Vorbei an der Laguna Capri
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Samstag, 21. Februar 2009

Am Beagle-Kanal (21.2. nachmittags)

Der Beagle-Kanal präsentiert sich leider weniger freundlich als der Nationalpark: Am Beginn Regen und trüb, kalt - später dann doch etwas Aufklärung. Eine sechstündige Bootstour Richtung Osten von Ushuaia aus führt uns zu kleinen Inseln besetzt von Kormoranen,

Seelöwen
und Magellan-Pinguinen; alles gute Bekannte von der Pensinsula Valdes


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Ushuaia - Am Ende der Welt (21.2. Netionalpark Feuerland)

Der erste Vormittag in Ushuaia führt in den Nationalpark Feuerland zum 'Ende der Welt': Wir waren da, das muss festgehalten werden:

Eine herrlicher Vormittag - etwas frisch, aber wir hatten Sonne und klare Sicht



der Beagle-Kanal, der sich am Nachmittag weniger freundlich präsentiert
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Moor und von Biber zernagte Bäume
Eleonora(?) und die fünf Schwestern
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